Dieser Blog - geboren am absoluten Tiefpunkt meines Lebens, mitten im Burnout - ist seit über einem Jahr mein treuer Begleiter. Zunächst befüllt mit Eindrücken und Wahrnehmungen im Rahmen der Erkrankung wird er nun immer mehr zum Ausdruck dessen, was mich täglich so begeistert und bewegt - dazu gehört auch mein neuer Job in einer Outplacement-Beratung. Schön dass Ihr hier seid. Habt Spaß beim Lesen!!
Auf dem Weg ins Ungewisse. Darauf befinde ich mich gerade. Bin gespannt, was auf mich zukommt. Ein wenig ist dies mein Gefühl: Crazy. Das bin ich. Hoffe, das legt sich in den kommenden Tagen. Habe Angst. Angst vor der Stille. Angst vor der Zeit mit mir selbst. Und mit der unbekannten Therapeutin. Auch vor dem Befassen mit der Vergangenheit. Ich fühle mich schon jetzt allein. Hoffe ich pack das. Als ich in den Zug gestiegen bin, war ich schon wieder kurz vorm Durchdrehen. Wie soll man in einer Gesellschaft gesund werden, zur Ruhe kommen, sich zurücklehnen, in der schon das Einsteigen in den Zug in Stress, Drängelei etc ausartet? Wird man dies nach einer Therapie gelassener sehen? Wäre schön.