Overblog Alle Blogs Top-Blogs Lifestyle
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Dieser Blog - geboren am absoluten Tiefpunkt meines Lebens, mitten im Burnout - ist seit über einem Jahr mein treuer Begleiter. Zunächst befüllt mit Eindrücken und Wahrnehmungen im Rahmen der Erkrankung wird er nun immer mehr zum Ausdruck dessen, was mich täglich so begeistert und bewegt - dazu gehört auch mein neuer Job in einer Outplacement-Beratung. Schön dass Ihr hier seid. Habt Spaß beim Lesen!!

Werbung

Neuer Job - der Start ins Grauen?

...hm ja. Was soll ich sagen. Ich hätte sehr gerne gejubelt. Leider kam alles irgendwie ganz anders als erwartet. Ich hätte Anfang Januar ja schon im neuen Job angefangen, wäre da nicht der Burn Out gewesen. Ich war zwei Monate krsnk geschrieben, hatte Anfang Januar dann beim neuen Arbeitgeber gekündigt, wollte Abstand, auch um zu überlegen, ob mir mein bisheriger Beruf noch das richtige für mich ist, mich glücklich macht, mir Sinn stiftet. Ich bin noch nicht wieder ganz gesund. Aber stabil. Vor zwei Wochen kam mein neuer Arbeitgeber ganz überraschend wieder auf mich zu, fragte mich, ob ich noch interessiert sei, sie wollten mich tatsächlich noch immer. Das schmeichelte mir. Hatte ich zwei Monate ja keinerlei Wertschätzung erhalten. Ich an mir gezweifelt, Angst gehabt, nicht mehr irgendwo Fuß fassen zu können. Nach zwei sehr angenehmen Gesprächen sagte ich für den 1. März als Arbeitsbeginn zu, obwohl es mir zu früh erschien. Warum hörte ich schon wieder nicht auf mein Bauchgefühl?? Was hatte ich in meinen Therapiestunden gelernt? Warum hielt ich mich nicht daran? Warum fiel mir plötzlich nicht mehr ein, dass ich unter anderem im Januar gekündigt hatte, weil der neue Vorgesetzte von der Kommunikation meinem alten stark ähnelt, welches mich kaputt gemacht hatte? Warum konnte ich es plötzlich nicht mehr ertragen, abzuwarten? In Ruhe nach was neuem zu suchen? Kurz gesagt, die ersten zwei Tage beim neuen Arbeitgeber waren sehr ernüchternd. Nicht weil ich nicht stabil bin, sondern weil es menschlich mit meinem Vorgesetzten, mit dem ich ein Zweierteam bilden muss, gar nicht passt. Ich habe in den ersten zwei Tagen Sachen erlebt, die ich kaum glauben kann. Ich war zeitweise schockiert. Zweifle an mir und meiner Entscheidung. Frage mich, warum ich nicht los-lassen konnte, vom Gedanken, so schnell wie möglich wieder "normal" zu sein. Arbeiten zu gehen wie alle anderen auch. Der Burnout hat mir gezeigt, dass auch das Umfeld passen muss, um gesund zu werden, zu sein und zu bleiben. Morgen werde ich ein paar Details der zwei Tage beschreiben. Ich muss in den nächsten Tagen meine Gedanken neu ordnen. Analysieren, welcher Weg nun zu gehen, richtig ist.
Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
M
Gib nicht so schnell auf, gib dir Zeit du bist jetzt erst ein paar Tage da. Es wächst nicht alles von einen auf den nächsten Tag.
Antworten